Politisches

Bedingungsloses Grundeinkommen

Wenn man das bedingungslose Grundeinkommen von einem sehr konservativen Blickwinkel aus betrachtet, so ist es verständlich, dass es verrückt, blöd und dämlich erscheint. (Hä was, die Fleißigen sollen für die Faulen bedingungslos arbeiten?)

Schaut man nach diesen 3 Denkanstößen nochmal auf’s BGE, dann kann es schon ganz anders aussehen.

  • Hätte man einer Person vor 200 Jahren erzählt, über was für Technik wir heute verfügen, wie automatiesiert die Produktion abläuft, dann hätte sie nur gefragt: „Und wieviel arbeitet ihr da noch?“
  • Wenn man in einem Supermarkt ein Brot kauft, dann bezahlt man nicht für das Brot, sondern dafür, dass der Betreiber morgen wieder ein Brot hinter die Theke legen kann.
  • Derzeit ändert sich der Arbeitsmarkt von der klassischen Festanstellung hin zur befristeten Projektarbeit. Das Wort Flexibilität wurde noch nie so inflationär wie heute benutzt.

soll heißen:

  • Der Spruch: „Wir arbeiten heute so hart, damit es uns morgen besser geht“, kann endlich eingelöst werden. In einer Zeit in der Forschung und Wirtschaft danach streben den Menschen von der Arbeit zu befreien, ist eine Politik, die die Vollbeschäftigung fordert, fehl am Platz.
  • Das BGE ist eine Investition in den Menschen, in seine Kreativität und in seinen Willen sich einzubringen.
  • Das BGE ist eine Lösung auf ein soziales Problem, welches so langsam vor uns anwächst. Es kann falsch sein, aber nicht falscher als die derzeitige Situation.

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